Freitag, 26. November 2010

"Du leidest an Leib und Seele"- BXVI an Bischof Krenn 2005

Sucht man im Internet nach Dokumenten, besonders von Vat II stößt man immer wieder auf die Seite der Gemeinschaft vom hl. Josef stjosef.at/.  Getragen wird die Seite wie es scheint besonders vom Moral Theologen Josef Spindelböck. Auf einer Unterseite, eigentlich Seitenseite (wenn sichs nur nicht so blöd anhören würde) stießt ich nun zufällig auf einen sehr berührenden Brief vom ganz neuen Papst Benedikt an den noch nicht so lange zurückgetretenen aber schon sehr gezeichneten Bischof Krenn, denn ich hier wiedergebe möchte. Was für ein großer Mensch ist doch unser Papst.
von: stjosef.at

Dienstag, 23. November 2010

Eucharistic Adoration: reverse momentum


Wieder einmal ein tolles video von Spirit Juice Studios gehören sicher zu den besten katholischen Videomachern im Netz!
gekommen bin ich zu dem Video über ein Paar andere Geheimtipps:
über OneBillionStories (junger Amerikaner fährt mit dem Rad quer durch die USA um möglichst viele Coole Katholiken zu interviewen und zu filmen, hier ein Artikel über ihn)
zu aftermassrecords, die mit phatmass was zu tun haben
Gibts annehmbaren Deutschen Katholischen Rap? Oder muss ich das selber machen?

Rückkehrer/innentreffen: Die Armen hat Gott auserwählt!

Kürzlich gab es in Salzburg ein Rückkehrertreffen von Entwicklungshelfern. Da waren richtige Urgesteine, 10 Jahre Papua Neuguinea in den 70ern und so. Die jungen Missionare sollten ihre Erfahrungen kurz vorstellen: 10 Wörter, ein Symbol. Ich hab meine 10 Wörter auf 2 Bibelverse verteilt ;-)


Manchmal war ich in Bolivien angesichts des Elends, etwa der hohen Kindersterblichkeit, an einem Punkt, an dem man leicht hätte verzweifeln können. Da hab ich oft an 2 Verse aus der Bibel gedacht:
Ein Segen sollst du sein (Gen 12,2). Genau das ist es. Ich bin gerade bei diesen konkreten Menschen um ein Segen für sie zu sein. Retten kann ich sie nicht- denn wirklich retten kann nur Jesus Christus. Wie wir wissen ist der materielle Wohlstand auch nicht identisch mit dem wahren Glück des Menschen. Und doch ist das Elend ein Skandal gegen den ich kämpfen muss. 
So wurde ich mir bewusst: retten im umfassenden Sinn kann ich die Menschen nicht, aber das gerade ich bei ihnen bin, ihnen beistehen kann, zum Arzt bringen, die Frohe Botschaft verkünden, vielleicht sogar ein Haus bauen oder eine Ausbildung zahlen kann, dass hat einen Sinn. Und das große Leid wird dadurch vielleicht etwas kleiner. 
Und dann merkt man wieder, auch unter den schlimmsten Umständen: Die Armen in der Welt hat Gott auserwählt (Jak 2,5)!
Diese Menschen haben einen solch starken glauben, ein so großes Vertrauen auf Gott und auch ein so großes Bedürfnis nach Gott, dass man, ohne lange nach Gründen für die Richtigkeit dieses Verses zu suchen, sagen muss: er stimmt! Wenn eine alleinerziehend Mutter von 8 Kindern am Abend sagt: "Danke, dass wir diesen Tag wieder überlebt haben und zu essen hatten",  dann fühlt man sich ganz plötzlich nicht mehr als Lehrer, sondern als Belehrter in Sachen glauben. Dafür bin ich ungemein dankbar.
Als Symbol habe ich meine Abarcas, meine traditionellen Ledersandalen mit einer Gummireifensole ausgesucht. Sie stehen dafür, dass wir immer unterwegs waren. Wir haben nicht  im Pfarrhof darauf gewartet was passiert, sondern sind raus zu den Leuten gegangen, haben in ihren Hütten in der Hängematte geschlafen haben, Chicha getrunken, spontane kleine Wortgottesdienste gefeiert haben und mit ihnen Pläne gemacht, wie das Leben besser werde könnte.

Mehr dazu auf meinem BolivienBlog: ofmbolivien.blogspot.com
Unterwegs im Barrio 27° de Mayo- bei den Hausbesuchen schließen sich uns viele Kinder an

LinkWithin

Related Posts with Thumbnails