Samstag, 11. Dezember 2010

Comic: Der Samaritaner

Kennt jemand den Comic: Der Samaritaner? auf Deutsch bei ZACK erschienen.Schaut interessant aus,- werd mal versuchen den ersten Band auf ebay zu ergattern. Muss ich ja fast, den der jugendliche Schüler des Richtes Shimon von Samarien heißt ja Ruben!


Die Hauptfigur (Text von Zack):
"Shimon von Samarien ist in Rom aufgewachsen und wurde dort erzogen. Im besetzten Judäa hat er die Stellung eines Richters des Sanhedrin inne und ermittelt sowohl unter den Römern, die ihn als Juden betrachten, als auch unter der jüdischen Bevölkerung, die ihn als Römer sieht, was seine Aufgabe, Verbrechen aufzuklären, nicht unbedingt vereinfacht."


Hier die Teile der Comic Besprechung von Splashcomics.de:




Du sollst nicht töten! (Originaltitel: "Shimon de Samarie 1 – Tu ne tueras point")
Autor: Fred Le Berre; Zeichner: Michel Rouge, Kolorist: Corentin Rouge

Story: 

Das alte Palästina zu Beginn unserer Zeitrechnung. Shimon von Samarien ist Richter des Sanhedrin im besetzten Judäa und hat es dort mit der Klärung von Rechtsbrüchen zu tun, und manchmal auch mit der Aufklärung von Morden.

In Jerusalem hat die Erde gerumpelt. Ein alter Tempel hielt dem Beben nicht statt und ist teilweise eingestürzt. Bei Aufräumarbeiten findet sich ein toter Mann. Aber etwas an der Leiche ist merkwürdig. Es scheint, dass der Mann nicht durch das Erdbeben zu Tode kam, sondern Opfer eines Mordes geworden ist. Die durchgeschnittene Kehle des Toten spricht eine deutliche Sprache.

Richter Shimon und sein jugendlicher Gehilfe Reuben nehmen sich dem Fall an.


Meinung: 

.....
Anders als bei Joe Saccos Palästina, das den modernen Comic-Journalismus begründete, ist Du sollst nicht töten! von Szenarist Fred Le Berre und Zeichner Michel Rouge eine Art Bibel-Krimi im klassischen Sinne. Das Setting für die Abenteuer des Samaritaners ist durchaus exotisch. Die Geschichte spielt zu einer Zeit, als in Palästina noch keine "Bombenstimmung" herrschte, sondern lediglich König Herodes I., der, wie wir alle wissen, seinerseits auch kein Chorknabe war. Dieser Schauplatz, mit seinen historischen politisch-religiösen Untertönen, bewirkt etwas Eigenständiges und ist unter dem Strich interessanter, als man ursprünglich vielleicht dachte.....

Die Zeichnungen von Michel Rouge sind wirklich schön anzuschauen. Er schafft es sowohl die typische Landschaft der Region Judäa, als auch die handelnden Personen, ihre Kleidung und Häuser,  realistisch darzustellen. Rouge ist bekannt durch seine Versionen der Western-Klassiker Marshall Blueberry und Comanche. Er beherrscht die Kunst des Comiczeichnens bravurös, ob Naturlandschaften, biblische Bauten oder anatomisch korrekte Personen. Es stimmt wirklich alles. 


Fazit:
Du sollst nicht töten! entführt den Leser in die Welt des alten Judäa und damit an einen Ort, den man nicht primär als Schauplatz einer klassischen Detektivgeschichte aussuchen würde. In ruhiger, unaufgeregter Erzählweise spulen Le Berre und Rouge einen soliden Krimi ab, der gut unterhält. Nichts, weshalb einem beim Lesen die Spucke wegbleibt, aber leicht besser als der schnöde Durchschnitt....


und einen zweiten Band gibt es auch schon: Du sollst nicht begehren deines nächsten HAb und Gut
"... Immer noch befinden sich Shimon und sein junger Schüler Reuben auf der Suche nach dem Mörder von Akbor dem Goldschmied. Die Spur des mutmaßlichen Täters führt die beiden in die Nähe des Toten Meeres. In einem abgelegenen Kloster lebt hier eine Sekte, die sich Die Söhne des Lichtes nennt. Mit einem gewagten Trick gelingt es Shimon und Reuben, in die Festung zu gelangen, wo sie den des Mordes verdächtigen Jehuda vermuten, der mit den Sektenmitgliedern einen niederträchtigen Handel abschließen wollte …
Fred Le Berre und Michel Rouge ziehen den Leser erneut in den Bann ihres Kriminalfalls um Mord, Intrigen und Verrat im Judäa kurz nach Christi Geburt. Gekonnt verknüpfen sie historische Wahrheiten mit fiktiven Personen und Ereignissen."

Donnerstag, 9. Dezember 2010

Sternstunde des Deutschen Journalismus: Neue Post

Ein Neuer Stern am Katholischen Medienhimmel geht auf: Die Neue Post. Tiefe Einsichten, geistreich werden Zusammenhänge dargestellt, die uns die Augen öffnen...und vor allem  fühlen sie sich der Wahrheit verpflichtet: 
Papst Benedikt: "Ich habe Sehnsucht nach meinem großen Bruder"


Man sieht ihm die Freude an, und sein zufriedenes Lächeln überträgt sich sofort auf alle um ihn herum – wenn Papst Benedikt XVI. (83) von seinem Bruder, dem Domkapellmeister Georg Ratzinger (86), besucht wird, dann verströmt er noch mehr Liebe und Vertrauen als sonst.
Papst BenediktFoto: Getty Images
Papst Benedikt
„Wir sind sehr innig und vertraut miteinander. Wenn Georg lange nicht da war, habe ich oft Sehnsucht nach meinem großen Bruder“, verriet Papst Benedikt jetzt.

Und gerade an Weihnachten denkt der Heilige Vater oft wehmütig an den Bruder. Der ist fern von ihm, doch seinem Herzen so nah. Wenn Papst Benedikt am Weihnachtsmorgen der ganzen Welt den Segen „Urbi et Orbi“ spendet, dort von der Loggia des Petersdoms in Rom – dann gehen seine Gedanken auch ins ferne Regensburg zu Georg. Dann bittet der Papst Benedikt den Herrgott, ihm noch lange seinen geliebten Bruder zu erhalten. Als seinen wichtigsten Ratgeber, als sein Vorbild, als seinen Freund.

Warum lässt Papst Benedikt jetzt so private Blicke in seine Welt zu? „Weil Papst Benedikt XVI. unbedingt Frieden, Freude und Nächstenliebe in unsere oft so kalte und verschlossene Welt bringen will“, sagt der Journalist Peter Seewald, der dem Heiligen Vater für sein Papst-Buch „Licht der Welt“ auch private Fragen wie kein anderer stellen durfte. Hier auszugsweise einige wunderbare und überraschende Bekenntnisse und Geständnisse…
Ich kann nur raten: sofort Abobestellschein ausfüllen und abschicken!!!

LinkWithin

Related Posts with Thumbnails