Montag, 13. Dezember 2010

ComicBerichterstattung: Erste Eindrücke von Pro Life Lichterkette Salzburg 12.12.2010

Erste Eindrücke von der Lichterkette für das Leben in Salzburg 11.12. 2010 vor dem Landeskrankenhaus Salzburg.

Wetter: Sehr nass und windig,
Organisatoren: Jugend für das Leben
Der Übersichtlichkeit halber zuerste ein kleiner Lageplan:



120 Pro Life vs. 30 Anti Life; getrennt durch eine Straße. Wegen Mangelnder Anti Life Demonstranten befestigen sie ihre Transparente an der Hecke. Die Pro Lifer haben viele Fackeln, es ist ja eine Lichterkette!


Die Feinde des Lebensschutzes werden schnell Aggresiv:



Ein Bus fährt vor, und gleich werfen sie mit Feuerwerkskörpern und Rot bemalten Ob's. Auf den Bus haben sie gewartet, damit die Polizei nicht erkennt, wer geworfen hat.


Die Polizei steigt genervt aus den Auto und postiert sich für den Rest der Lebensschutz Demo auf der Seite der Anti Life Demonstranten:



Wähle das Leben auf der Einen Seite:
Auf der anderen : Hätte Maria abgetrieben, wärt ihr uns erspart geblieben:





Auf der einen Seite hält ein Weihbischof die Wahrheit hoch:

Auf der anderen Seite macht das Böse was es am besten kann: Es äfft nach. Ein "Entweihbischof" versucht die klaren Worte des Weihbischofs zu entstellen: "Oh, die armen armen Zellhaufen, bla bla..."


Auffallend viele männliche Jugendliche zwischen 15 und 17 sind für Abtreibung
Aber die Lebensschützer lassen sich nicht beirren, beten, singen, halten zusammen...

Dann gibt es eine Heilige Messe, am Vorabend des 3. Sonntages im Jahreskreis: Gaudete- Freuet euch!

Ein Lebensschützer landet dann auch im Krankenhaus: Gehirnerschütterung! Als die Pro Lifer schon in die Kirche gehen, stürmen die Anti Lifer auf die Pro Life Seite, wo 5 noch zusammen räumen. Sie bedrängen die Mädchen und wollen Dinge wegnehmen etc. Ein Lebensschützer will sie davon abhalten, da schlägt ihn einer fest von der Seite ins Gesicht, er fällt zu Boden und zwei werfen sich auf ihn. Zum Glück ist die Polizei noch in der Nähe. Dazu gibts vielleicht später einmal Bilder.

Bitte für uns, allreine Gottesmutter


Sonntag, 12. Dezember 2010

Erste, Geheime Skizzen von katholischem Comicprojekt aufgetaucht!

Auf dubiose und daher auch geheime Weise sind mir erste Skizzen aus den Rübenlese Studios in die Hände gefallen. Unter "streng vertraulich" steht was von Emil Grouard und der Geisterwolf, scheint wohl der Arbeitstitel für ein Comic Projekt zu sein...So weit ich schlau draus werde schaut Grouard aus dem Fenster und dann kommt ein Junger Jesuit dazu, der seinen Ordens-vorfahren Nacheifern will, aber Grouard schätz ihn noch nicht als reif für die echt harten Missionen ein, oder so. Ein Geisterwolf ist aber noch nicht vorgekommen...




Bekenntnissablegung zum 3. Adventsonntag Gaudete

Endlich darf ich einmal: Die Rübenlese Schlägt zurück!
Proberedigt 3. Adventssonntag, Gaudete ---Lesejahr A (VK Homiletik)

Lieber Brüder und Schwestern,
Heute ist einer der Zwei Tage im Jahr, an denen man Rosa Messgewänder trägt. Und nicht nur die Farbe sondern auch der Name des Tages ist etwas Besonderes: Gaudete: Freut euch!
Was dieser Name bedeutet will ich in Verbindung mit dem heutigen Evangelium erklären. Dazu ist es wichtig, sich noch einmal einige Punkte des Evangeliums in Erinnerung zu rufen:

Johannes der Täufer sitzt im Gefängnis und dort hört er von den Taten Jesu. Er hat Jesus gekannt. Er ist der Ältere Cousin von Jesus und er hat Jesus im Jordan getauft. Jetzt im Gefängnis ist er verunsichert. So schickt er seine Jünger zu Jesus und lässt sie Fragen: Bist du der, der kommen soll, oder müssen wir auf einen anderen warten?
Wie antwortet nun Jesus? –Seine Antwort ist ein Hinweis auf seine Taten. Berichtet Johannes was ihr hört und seht, dass ist alles. Und zuletzt sagt er noch über Johannes: Unter allen Menschen hat es keinen größeren gegeben als Johannes den Täufer; doch der Kleinste im Himmelreich ist größer als er.

Johannes der Täufer im Gefängnis (von http://vitajesu.wordpress.com/2009/11/22/61/)
Jahre später sitzt im Gefängnis ein anderer Mann, dessen Name bedeutet: der Kleine, und der von sich selber sagt:
Als Letztem von allen erschien er auch mir, dem Unerwarteten, der «Missgeburt».
Denn ich bin der geringste von den Aposteln; ich bin nicht wert, Apostel genannt zu werden, ... Doch durch Gottes Gnade bin ich, was ich bin...
Es ist Paulus! Und vom Gefängnis aus schreibt er die Worte, die dem heutigen Festtag den Namen geben: Freut euch im Herren zu Jeder Zeit! Es sind seine Worte, aus dem Gefängnis heraus geschrieben um die, die eigentlich frei sind aufzubauen und zu ermutigen. Noch einmal sage ich: Freut euch!
 Paulus im Gefängnis, Rembrandt

Der Eine, Johannes, hat Jesus leibhaftig gesehen und gekannt, er sitzt im Gefängnis und er weiß nicht wie er ihn einordnen soll. Er ist voll Ungeduld: Warum passiert nicht das, was wir erwartet haben vom Messias? Warum zeigt er sich nicht deutlicher? - Der Andere, Paulus, hat Jesus so nie gekannt oder gesehen er sitzt im Gefängnis und sagt: Gaudete, freut euch allezeit im Herrn!

Was ist der Unterschied? Warum hat Paulus mehr Vertrauen als Johannes? Es gibt doch keinen größeren unter den Menschen als Johannes? Oder wie es eigentlich im griechischen heißt: Unter denen, die von einer Frau geboren wurden gibt es keinen größeren als Johannes (meizon en gennhtois gunaikwn)?
Genau das aber ist der springende Punkt:

Auch Paulus hat Jesus gesehen, aber er hat ihn nicht kennen gelernt als er noch lebte. Nein! Er hat den Auferstandenen gesehen. Jesus selbst ist ihm Erschienen in Damaskus und hat sich ihm offenbart. Im Johannesevangelium sagt Jesus: Wenn jemand nicht aus Wasser und Geist geboren wird, kann er nicht in das Reich Gottes kommen. Paulus ist so aus dem Geist geboren worden, und so ist er als Glaubender nicht von einer Frau geboren worden, sondern eben aus dem Geist! An Paulus ist geschehen, was Jesus kurz vor seinem Tod gesagt hat: Es ist gut für euch, dass ich gehe, denn ich werde euch den Beistand senden, den Heiligen Geist. Durch den Heiligen Geist ist Jesus nicht mehr der Ferne, sondern der ganz Nahe, er ist nicht nur vor uns, jetzt er ist in uns.

Aber Johannes steht mit seinen Zweifeln nicht alleine da. Sogar den Jüngern Jesu, die Jahrelang mit ihm unterwegs waren und eingeweiht wurden in die Geheimnisse Gottes, fällt nach dem Tode Jesu nichts besseres ein, als wieder ihrer alten Arbeit nachzugehen. "Ich will fischen gehen"- "Wir kommen auch mit", dass ist das einzige, das Petrus und den Jüngern in ihrer Ratlosigkeit einfällt. Auch sie waren noch nicht aus dem Geist geboren. Das wird aber zu Pfingsten geschehen, wenn der Heilige Geist über die Apostel kommt, und sie sich dann nicht mehr fürchten und verstecken sondern der ganzen Welt das Evangelium verkünden.

Wenn man das Leben des Paulus betrachtet merkt man: Obwohl er Jesus selbst gesehen hat, den Auferstandenen Jesus, und obwohl er "in den dritten Himmel entrückt" wurde und "unsagbare Worte hörte, die ein Mensch nicht aussprechen kann", hat er nachher kein einfaches, schönes Leben gehabt. Er hatte große Schmerzen und musste Enttäuschungen hinnehmen. Legendär ist der Bericht seiner vielen Abenteuer und Rückschläge. Von mehrmaligem Schiffbruch über Prügelstrafen bis zu falschen Freunden kommt alles vor, was sich ein Mensch nicht wünscht im Leben. Genau weil er auch das alles kennt, kann er uns Mut machen, und uns sagen: Freut euch! In der Taufe und in der Firmung sind wir aus Geist geboren! Und der Geist macht uns frei! Einen Menschen, der wirklich frei ist, der ist auch in Gefangenschaft frei. Zur Freiheit hat uns Christus befreit. - Er will, dass wir ihn annehmen und zeigt uns den Weg, wie man es an Paulus sieht.

Zurück zu Johannes. In ihm können wir uns oft wieder finden. Er ist körperlich gefangen, eingesperrt, und ist verunsichert und zweifelt. So geht es uns oft im Leben. Wir sind von verschiedenen Dingen gefangen. Vielleicht ist jemand gestorben und man fragt sich, warum das sein muss. Wir sind dann verunsichert und verzweifelt. Aber gerade dann sollen wir daran denken: Das Leben auf dieser Welt ist nicht alles. Jesus sagt uns immer wieder: Habt Vertrauen, Vertrauen auf Gott, nicht auf die Welt.
Gaudete- Freut euch.
Amen

Lieblings Nonnenfilme von Nonnen (Sr. Helen Burns)

Sr. Helen Burns fsp hat auf ihrem Spitzenblog  Hell Burns (der sich vor allem mit Filmen beschäftigt, ist ja auch ein Pauline Sister) eine Liste der 10 Lieblings Nonnenfilme von echten Nonnen gemacht. 
Sehr Lesenswert.
Hier nur die Namen der Top Ten, die Kommentare einer Real life Nonne auf ihrem Blog dazu gehören gelesen:


1. “The Trouble with Angels” 1966/”Where Angels Go, Trouble Follows” 1968
2. “Sound of Music” 1965—“
3. “Song of Bernadette” 1943
4. “Bells of St. Mary’s” 1945
5. “Doubt” 2008
6. “Come to the Stable” 1949
7. “Dead Man Walking” 1995
8. “Heaven Knows, Mr. Allison” 1957
9. “Sr. Act I” 1992
10. “Painted Veil” 2006

Schutzlose Kicker- Fußballmagazin über den Neuen Fußballpatron Luigi Scrosoppi

Aus dem Ballesterer Fußballmagazin (Österreich) Nr 58 2010/2011:
Schutzlose Kicker

Wenn es beruflich nicht läuft und Hilfe von oben nötig ist, wenden sich gläubige Katholiken an den entsprechenden Schutzpatron. Politiker haben Jeanne D'Arc, Polizisten den Erzengel Michael und Barkeeper einen gewissen Bernhard von Clairvaux. Nur Fußballer hatten bisher niemanden, den sie anrufen konnten, wie den Kärntnern Martin Pesek und Walter Walzl aufgefallen ist. Nach einem Casting von 13.000 Heiligen wählten sie den Italiener Aloisius Scrosoppi (1804-1884) aus. Der Heimleiter für Taubstumme wurde- vertreten durch eine Statue - im Kärntner Pörtschach von Diözesanbischof Alois Schwarz nun zum Schutzheiligen für Kicker geweiht. Sein härtester Konkurrent: Ottmar von St. Gallen, der ein Weinfass besaß, das nie leer wurde. Die ballesterer-Anfrage, ihn zum Patron der Fußballjournalisten zu machen, läuft.
.
(Foto: Wikipedia)
Immer wieder schön: Der Blick religiös +/- Unbedarfter auf unseren Reichen Schatz an Traditionen. Und das mit Aloisius Scrosoppi stimmt sogar ( kath.net, wikipedia, Biografie auf vatican.va)
und auch das Wunderweinfass von Ottmar von St. Galen gab es!
Der heilige Otmar (mit Abtsstab und Weinfässchen) auf der Zunftfahne der Weinhauer von Mödling (1755)
(Foto und Fototext von Wikipedia)

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