Freitag, 15. Juli 2011

Engelgleicher Flug der Diakone

Darauf küßt der Diakon sein Orarion [Stola des Diakons], ein langes, schmales Band, und legt es auf seine linke Schulter. Das Orarion ist das eigentliche Zeichen der Würde des Diakons. Mit ihm ruft er zu Beginn einer jeden kirchlichen Handlung das Volk zum Gebet, die Sänger zum Gesang, den Priester zum Vollzug der heiligen Handlung und sich selbst zu engelgleicher Schnelligkeit und Bereitschaft zum heiligen Dienst auf. Denn bei der Liturgie ist das Amt des Diakons gleich zu achten dem Amt der Engel in den Himmeln; versinnbildet er doch gemäß der Auslegung des Heiligen Johannes Chrysostomos- durch dieses auf seine Schulter gelegte dünne und einem luftigen Flügel gleich hin und her wehende Band und durch sein Gehen in der Kirche- den Flug der Engel.
Aus:Nikolaj V. Gogol (1809-1852): Betrachtungen über die Göttliche Liturgie, Verlagsbuchhandlung DER CHRISTLICHE OSTEN, S.15
Ja, es ist DER Gogol, der Übervater der russischen Literatur sozusagen, der in einem Nebensatz den Charakter einer Person so zusammenfasst wie sonst wer auf 100 Seiten, und man kommt nicht mehr aus dem lachen und staunen etc...

Mittwoch, 13. Juli 2011

St. James Infirmary - Dave van Ronk, lyriks and Chords


Meinereins weis ja, warum er ein Dave van Ronk fan ist. Allein finde ich, dass er in alten Tagen ein klein bisschen zu aggresiv gesungen hat, trotzdem genial. Hab auch mal die Lyriks abgeschrieben, weil sie doch sehr anders sind als in den meisten Versionen, Akkorde geb ich auch dazu, (aus: Folk und Blues Fingerstyle Guitare taught by dave van ronk- da ist es in noten und tabs ganz genau drinnen mit CD's wo er alles ausführlichst erklärt.).
Als Vergleich eine ganz alte Version von Dave van Ronk ohne schreien:



Dave van Ronk- St. James Infirmary, Lyriks and Chords

am                      E7                 am     E
it was down in old joes barroom
am      dm (xx0565)    E7
on the corner by the square
am        E7    am(eigentlichC)  D7(x54530)
they were serving drinks as usual
F7           E7      am          E
the usual crowd was there

on my left stood big joe mcKennedy
his eyes bloodshot red
turned to the crowd around him
these are the very words he said

i went down to that st. james infirmary
saw my baby there
stretched out on a long white table
so sweet so cold so fair

let her go, let her go, god bless her
where ever she may be
she may search this wide world over
never find a sweet man like me

when i die please burry me
in my high top statson hat
put a 20 dollar gold piece on my watch chain
god will know i died standing pat

i want six  crap shooters for pole bearer
chorus gonna sing me a song
put a jazz band on my hurse wagon
raise hell as i stroll along

roll out a rubber, tired, rubber tired carriage
roll out your old time hat
theres 12 man going to the graveyard
and 11 coming back

let her go, let her go god bless.
where ever she may be
she may search this wide over
never find a sweet man like me

now that i told my story
i gonna take another shot of booz
and if anybody should happen to ask,
i`ve got that gamblers blues

Quellen religiöser Offenheit

Sehr starke Worte von P. Paolo Martinelli OFMCap im Tagespostintveriew (Die Tagespost, Dienstag, 12. Juli 2011) auf die Frage: Worin erkennen Sie die Quellen religiöser Offenheit?


Wenn man sich des eigenen Glaubens sicher ist, dann öffnet man sein Herz für die Begegnung mit Gott. Ein Dogma der Moderne besagt, dass man Relativist sein muss, um mit anderen einen Dialog zu führen. Im Grunde schafft jedoch gerade der Relativismus gegenseitiges Misstrauen. Ist man sich jedoch sicher, dann ist man wie ein Kind, dass sich von seinen Eltern geliebt fühlt und das daher anderen gegenüber offen ist. Ebenso ist es mit der religiösen Erfahrung(...)

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