Mittwoch, 7. November 2012

Gute Sendung im ORF- Mein Leben "Gemeinschaft Nachfolge Jesu"

Eine richtig anständige Reportage über kirchliches Leben im ORF- ein gutes Zeichen.
mal schaun wie lang sie online ist:
hier der link, dauert 25 minuten:
ist nicht mehr online


und hier der ORF Text dazu, der natürlich sehr reisserisch geschrieben ist und dinge enthält die im Film dann nicht vorkommen ("verzicht auf Sex bestimmt den Alltag" etc....) ist aber wirklich sehr anschauenswert:

"Auf Sex verzichten und schon im Morgengrauen beten, obwohl man nicht im Kloster lebt? Wie geht das? Und wozu eigentlich?

Judith Werner ist 36 Jahre alt und lebt seit 15 Jahren in einer christlichen Gemeinschaft im Weinviertel. Mit vier anderen Frauen betreibt sie einen Bauernhof und arbeitet halbtags als Pastoralassistentin. Karriere kann die studierte Religionspädagogin nicht machen. Denn das verbieten die Regeln der Gemeinschaft „Nachfolge Jesu“, in der sie lebt. Dienst an den Mitmenschen, konsequentes Beten, Arbeiten im Stall und der Verzicht auf Sex bestimmen ihren Alltag.

Wie schafft es Judith Werner, ihr ganzes Leben dem Glauben zu verschreiben? Zweifelt sie manchmal? Was vermisst sie? Und war sie auch schon einmal verliebt? Alles Fragen, die Mari Lang in „Mein Leben" zu ergründen versucht. Drei Tage verbringt sie dafür in der Christengemeinschaft, melkt Kühe, absolviert Andachten und trifft im Garten auf einen feschen Priester mit einem gar nicht so frommen Vorleben."

Dienstag, 6. November 2012

Contra sciptura statt sola scriptura

Jetzt, kommts, und zwar schon vorweg: Diese Zitate unten  stammen aus dem Magazin der Evangelischen Nachrichtenagentur idea Spektrum. Der ganze Artikel ist leider nicht online.

Verspielen wir unsere Zukunft? von Markus Spieker, idea Spektrum 44, 31.Oktober 2012.

"Während der Papst die Zeichen der Zeit erkannt hat und versucht, die Katholische Kirche vom Mega-Trend des disseitsfixierten Hedonismus abzukoppeln, hoppeln die meisten evangelischen Bischöfe hinter allem her, was von den Feuilletons als fortschrittlich und emanzipatorisch gefeiert wird. Aus meinen Gesprächen mit Kirchenfunktionären habe ich die traurige Erkenntnisgezogen: Mehr als über zehntausend Bekehrungen bei "Pro Christ" freuen sie sich über einen kirchenfreundlichen Artikel in der "ZEIT", der "Süddeutschen Zeitung" oder der "taz.""

"Diese homoerotische Gaga-Truppe war zuständig für die Fürbittgebete. Contra scriptura statt sola scirptura. Wenn Luther heute lebte, würde er nicht 95 Thesen an die Kirchentür zimmern, er würde die Tür eintreten- und dann aus der Kirche aus."

...in dem Artikel gibts noch einiges an Inhalt und starke Sätze auch, wie etwa:

"Der alternative Strang [zu den missionarisch Evangelischen] führt vom kastrierten Evangelium eines Schleiermachers und Bultmanns geradewegs in die Selbstauflösung."

Eindeutig lesenswert für jeden Katholiken: evangelische Nachrichten von idea.de

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